Monatliches Archiv: September 2010

genäht am mama-tag

wir haben filips pläne umgesetzt und heute einen laster mit anhänger genäht. filips zeichnungen werden immer besser :-) im laster ist ein großer wal, vorne sitzt der vater, dahinter das kind und ganz hinten die mutter…

als wir fertig waren war es schon fast sieben und filip stellte fest, dass wir noch gar nicht in der stadt waren… letzte woche waren wir ja am mama-tag eis essen und ausgiebig im spielwarengeschäft bummeln… aber dann haben wir noch gemütlich ein buch gelesen (lola und charlie) und der tag war irgendwie perfekt…

filip ist übrigens jetzt auch unter die fotografen gegangen, ich muss mal sehen, was er schon alles fotografiert hat. bilder aus seiner sicht sind hier sicher auch mal ganz interessant!

mal wieder was vom fliegen…

eins von lutz` aktuellen projekten ist es, die pilotennotebooks an die a 380 anzupassen. dafür “musste” er sich das ganze mal vor ort anschauen. in der halle stehen momentan 2 der großen vögel…

erst mal den flieger anschauen…

solche schuhüberzieher werden die echten first-class-passagiere nicht tragen müssen ;-)

das ist das badezimmer für die “vollzahler”:

… und gearbeitet wurde dann auch noch ;-) und es funktioniert alles!

noch mal ein sonnentag

filip ist ja nicht so richtig wild aufs rad fahren- er fährt begeistert laufrad und bei lutz` erstem versuch, ihm das rad fahren beizubringen (ostern in holland), haben wir leider einen fehler gemacht. uns war nämlich nicht bewusst, dass filip gar nicht richtig dreirad fahren kann! da waren die ersten fahrversuche natürlich frustrierend und er hatte erst mal keine lust mehr…

das dreiradfahren hat er dann kurz danach im kindergarten gelernt, die haben ganz tolle dreiräder, auf denen man noch mehrere kinder mitnehmen kann…

heute wollte er es endlich mal wieder mit dem fahrrad versuchen und manchmal hat es auch schon geklappt, dass lutz loslassen konnte. wie immer guckt filip aber in der gegend rum und vergisst dann zwischendurch, zu treten oder zu lenken…

 

die faulen pfirsiche mussten vom baum und wurden auf dem nachbargrundstück entsorgt. da wurde letzte woche angefangen, zu bauen!

am samstag waren wir am flughafen, ein paar ausgemusterte regale abholen und sind dann noch mit dem sky-train gefahren, haben flugzeuge geguckt und lutz` arbeitsplatz besichtigt.

“wenn du gestorben bist…

… hab ich keine mama mehr” (hat tränen in den augen)

“aber das dauert ja noch viele jahre, solange machen wir es uns hier schön”

“ja, und dann fliegen wir in den himmel. und dann schlafen wir da oben… und dann spielen wir auch”

minuten später:

“kann man auf wolken uno spielen?”

philosophie über den tod

filip: “mama, wir sollen dann aber auf der gleichen wolke sein”

ich: “ja, das geht bestimmt aber jetzt sind wir ja noch hier auf der erde und machen es uns ganz schön”

filip: “aber dann fliegen wir auf eine wolke und da können wir uns mit dem lieben gott unterhalten”

in den letzten wochen hat filip immer wieder fragen über den tod gestellt. wann wir sterben, wann er stirbt, warum man sterben muss, dass wir nicht sterben sollen und so. wir haben immer versucht, ihm richtig, aber nicht zu beängstigend zu antworten. und nicht zu religiös, das ist nix für uns- aber dass der liebe gott auf uns aufpasst ist ein bild, dass wir gut vertreten können und das für ein kind wohl auch “schlüssig” ist…

anscheinend ist die große angst jetzt weg… laut internet ist die beschäftigung mit dem tod eine phase, die alle kinder ab 4 jahren mehr oder weniger intensiv beschäftigt- die ersten fragen waren für mich aber schon irgendwie beängstigend. ich habe versucht, rauszufinden, wie er darauf kam- ob er etwas im fernsehen übers sterben mitbekommen hatte, ob im kindergarten darüber geredet wurde…? aber anscheinend ist es wirklich so, dass es einfach aus einem kind herauskommt, wenn die zeit reif ist.

außerdem hat er seit ein paar wochen ängste. dann sagt er aus heiterem himmel “ich hab angst”. wenn man ihn fragt, wovor, sagt er entweder “ich weiß es nicht” oder “vor einem hund”… lutz bellt jetzt abends immer mit ihm, um hunde zu verjagen (ich, die selbst große angst vor hunden hat, bin mir nicht sicher, ob das nicht am ende noch einen hund anlockt ;-)). wenn es ihm zu dunkel ist, machen wir das licht an oder gehen halt auch mal wieder mit aufs klo…

manchmal fragt er “mama, passt du auf mich auf?”- so eine phase hatte er schon mal- und sie wird auch diesmal wieder vorbei gehen… wir müssen ihn nur ernst nehmen und es nicht einfach abtun mit ”hier ist doch nichts, du musst keine angst haben”…